Mitarbeiterplanung: „Wer macht was?“ oder noch wichtiger: „Wer darf was?”

„Wer darf was?” und „Wer macht was?” sind Fragen, die sich angesichts der fortschreitenden Anforderungen in der Arztpraxis gar nicht so einfach beantworten lassen. Um die Balance in der Praxis zu halten und zu steigern, gilt es, alle Beteiligten angemessen wahrzunehmen. Aufgrund ihrer besonderen Nähe zum Team, kommt der Praxismanagerin bei der Beurteilung der Fähigkeiten der Teammitglieder eine entscheidende Rolle zu.

Die Mitarbeiterplanung

Qualifizierte, engagierte und serviceorientierte Mitarbeiter sind der entscheidende Faktor für den Erfolg einer Praxis. Sie stärken durch Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Motivation das Team und die Organisation. Und sie entlasten den Praxisinhaber, der sich auf die medizinische Tätigkeit und die Weiterentwicklung der Praxis konzentrieren kann.

Die notwendige Arbeitsteilung zwischen Arzt und Praxisteam funktioniert nur, wenn die Abläufe transparent und strukturiert angelegt sind sowie von den Mitarbeitern mitentwickelt und laufend optimiert werden.

Durch eine gute Organisation und das Einhalten der organisatorischen Grundregeln werden unzählige Ursachen von Missverständnissen, persönlichen Reibungen usw. aus der Welt geschafft sowie die besten persönlichen Eigenschaften der Mitarbeiter entwickelt. Die Organisation schafft „Spielregeln“, regelt die Zusammenarbeit im Interesse aller und ermöglicht „Freiheit in der Ordnung”. Mit einer abgestimmten Mitarbeiterplanung stimmt die Balance in Ihrer Praxis.

lm Praxisorganigramm werden alle Aufgaben der Praxis auf verschiedene Stellen verteilt. Diese Stellen sind die kleinsten organisatorischen Einheiten und in Stellenbeschreibungen detailliert erläutert. Jede Stelle wird mit einem Mitarbeiter besetzt und orientiert sich an Fähigkeiten und Qualifikationen. Das Organigramm stellt die Struktur dar und regelt die Beziehungen zwischen den einzelnen Stellen. Auch Weisungsbefugnisse werden deutlich.

Ein definierter Prozess schafft einen guten Ablauf. Grenzen Sie Kompetenzen, Verantwortlichkeiten, Aufgaben, Arbeitsmittel und Schnittstellen daher klar voneinander ab.

(Quelle: Praxisteam professionell, 2011)

 

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Autor: - Datum: Mittwoch, 13. Juli 2011 8:41

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