Mitarbeiter – das unbekannte Wesen?

Klärung der gegenseitigen Erwartungen

Zunächst gilt es die Erwartungen abzugleichen. Welche Erwartungen sind an die Person in der betreffenden Funktion gerichtet. Und welche Erwartungen hat die Person an die Funktion. Das Ergebnis ist ein Bild, das die Rolle als Bündel von Erwartungen veranschaulicht. Widersprüche werden so deutlich.Gegenseitiger Respekt und Vertrauen sind die Basis für eine gelungene Zusammenarbeit und vollständige Patientenorientierung. Voraussetzung ist ein Praxis-Konzept und die passende Strategie. Das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Patienten, Arzt und Mitarbeitern muss stets geachtet und darf niemals verletzt werden. Sonst entstehen Image-Schäden.

Auch das Praxis-Ziel benötigt eine Formulierung, die für alle Beteiligten glasklar, messbar sowie schriftlich fixiert ist. Damit der erste Eindruck, den der Patient von der Praxis erhält, die richtige Wirkung erzielt, bedarf es einer ausreichenden Vorbereitung – eines individuellen Konzeptes. Denken Sie daran: Das gesamte Team sowie die ganze Erscheinung der Praxis stehen im Licht der Öffentlichkeit. Bei angespannter Wirtschaftslage stehen Patienten unter einem höheren Druck und wägen gründlicher zwischen ihren Wünschen und den Notwendigkeiten ab. Entsprechend wird herausragender Service noch wichtiger für den Erfolg der Praxis. Um ihn bieten zu können, gilt es Technik, Systeme, Prozesse und Ziele ineinander greifen zu lassen. Optimale Versorgung findet dann statt, wenn sich die persönlichen Ziele der Praxis-Mitarbeiter mit den Zielen der Praxis verbinden. Nutznießer ist dann nicht nur der Patient, der sich menschlich und medizinisch gut aufgehoben fühlt.

Nutzen Sie die Analyse von qualifizierten Analyse-Tools

Ein erfahrener Berater überprüft die Praxis aus verschiedenen Perspektiven und bietet praxiserprobte Tools für die Praxis-Ausrichtung. Denn schlechte Organisation stiftet großen Schaden. Sie ist dann gegeben, wenn die Mitarbeiter gehindert werden, ihre besten persönlichen Eigenschaften zu entwickeln. Die Praxis kann unterorganisiert oder überorganisiert sein – beides ist nicht optimal. Unterorganisation führt zu Chaos und Überorganisation zur Erstarrung in der Bürokratie. Die gute Organisation stellt Rahmenvorschriften auf. Sie schafft Spielregeln und regelt die Zusammenarbeit im Interesse aller und ermöglicht „Freiheit in der Ordnung“.

Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Engagement stärken

Qualifizierte, engagierte und serviceorientierte Mitarbeiter stärken durch Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Motivation das Team und die Organisation. Sie entlasten den Praxisinhaber, der sich auf die medizinische Tätigkeit und Weiterentwicklung der Praxis konzentrieren kann. Die notwendige Arbeitsteilung funktioniert, wenn die Abläufe transparent und strukturiert angelegt sind, sowie von den Mitarbeitern getragen und laufend optimiert werden. Die Mitarbeiter in der Praxis sind entscheidende Faktoren für den Erfolg.

Information schafft die Grundlage

Informationen sind dafür der entscheidende Erfolgsfaktor. Die Praxis lebt von Informationen, d.h. Informationen bilden die Basis des unternehmerischen Handelns. Sinn und Zweck ist die gezielte Weitergabe von Informationen, die es der nächsten Person erlaubt, zielgerichtet weiter zu arbeiten; die begonnene Arbeit weiter zu führen oder die Therapie umzusetzen.

Mehr Harmonie und Freude in der Praxis

In einem Praxis-Trainings-Tag wird die interne und externe Kommunikation überprüft. Losgelöst vom Praxisalltag ermitteln wir den aktuellen Stand. Wie gesund ist die Praxiskommunikation. Dann wird die optimale Praxiskommunikation, das Soll erstellt. Der Ablauf ähnelt der einer Diagnose. Danach geht es in die Ausarbeitung der einzelnen Schritte, das Konzept und die Strategie. Medizinisch ausgedrückt: die Therapie. Zuerst ermitteln wir gemeinsam, was gut läuft. Das gesamte Team arbeitet an diesem Tag – zusammen mit dem Inhaber – an den Praxis-Zielen. Danach werden die Abläufe festgehalten, die noch nicht reibungslos ablaufen und was dabei zu beachten ist. Im Anschluss werden die Umsetzungsaufgaben ausgearbeitet und schriftlich fixiert. „Wer macht was?“ oder noch wichtiger „Wer darf was?“. Diese Frage ist angesichts der fortschreitenden Anforderungen an die Arztpraxis gar nicht so leicht zu beantworten. Überprüfen und optimieren Sie regelmäßig Ihre Abläufe für mehr Harmonie und Freude in der Praxis.

Vorbereitung ist enorm wichtig für die Durchführung und auch für die Umsetzung der Trainingsinhalte

Folgende Aspekte sollten im Vorfeld des Trainings geklärt sein:

  • Wie lautet die Zielsetzung ganz konkret?
  • Wer sind die Teilnehmer?
  • Wie lange sind sie bereits dabei und über welches Wissen verfügen sie?
  • Welche Technik und Ausstattung wird benötigt?
  • Ort – Zeiten – Bewirtung?
  • Versendung der Einladung mit Agenda und Vorstellung des Trainers (zwei Wochen vor dem Training).

Fördern und fordern führt zum Erfolg!

Am Ende des Trainingstages werden die Umsetzungsvereinbarungen im Tagesfazit festgehalten. Damit der Trainingstag lange wirkt und die Erkenntnisse umgesetzt werden, ist es unbedingt notwendig, diese im Praxisalltag zu überprüfen. Gute Arbeitsbeziehungen gedeihen in motivierender Atmosphäre: in intensiven Mitarbeitergesprächen, bei inspirierenden Teambesprechungen, beim entspannten Schnack in der Teeküche und in wirkungsvollen Trainings. Ihre Investition rechnet sich schnell. Die professionelle Ausrichtung wirkt höchst imagebildend und steigert langfristig den Praxisertrag sowie die Motivation der Mitarbeiter.

Unternehmen auch Sie den ersten Schritt in Richtung exzellente Praxis-Performance!

 

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Autor: - Datum: Freitag, 30. Januar 2015 17:00

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